Japanischer Kampfsport wurde in Deutschland erstmals durch die Sportschule Rahn 1906 aufgegriffen und systematisch unterrichtet. Schulgründer Erich Rahn empfing seine entscheidende Inspiration von dem japanischen Kämpfer Katsukuma Higashi. Der Kämpfer trat im Zirkus Schumann auf und zwang seinen weitaus stärkeren und größeren Rivalen blitzschnell durch Jiu Jitsu zu Boden. Rahn war begeistert und ließ sich selbst von Higashi unterrichten.
Er gründete die Kampfsportschule Erich Rahn, die er bis 1970 leitete. Ditmar "Dicky" Gdanietz wurde sein legitimer Nachfolger. Er führte die Schule im Namen Rahns weiter. Unzählige Meister wurden von „Dicky“ ausgebildet, darunter auch Jürgen Raffel, 7. Dan Jiu Jitsu. Ditmar Gdanietz musste 2007 die Verantwortung der Schule aus gesundheitlichen Gründen leider abgeben.
Seit 2007 wird die Schule von Alexander Bork und Thorsten Preiß geleitet, die ihrerseits ihr Bestes geben, um dem Namen der Sportschule und der langen Tradition gerecht zu werden. Einige Trainer gehören mittlerweile schon zur 5. Trainergeneration nach Rahn. Die von Erich Rahn etablierte Schultradition setzt sich bis heute nahtlos fort. Nachwuchsförderung, Selbstverteidigung und Wettkampfsport sind auch heute noch die Eckpfeiler der Sportschule Rahn. Im zweiten Halbjahr 2009 wurde die Sportschule unter der Leitung von Günter Beining, Alexander Bork und Thorsten Preiß gemeinnützig, um sich noch zielgerichteter auf die Sportförderung konzentrieren zu können.
Heute befindet sich die Sportschule am Hindenburgdamm 94 in Berlin-Steglitz/Lichterfelde.
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